… und direkt noch weitere Festival- Termine für den Sommer:
16. o. 18.07.2010 – Bochum, Bochum Total (genauer Tag folgt noch)
07.08.2010 – Sande, Rock am Schloss
Eine Gesamtübersicht über die anstehenden Live- Termine gibt’s unter den Tour- Dates.
LG
Daniel
Schaut mal was ich gefunden hab…….
Ne CD-Review der 11 Zeugen…geil geschrieben….
Daniel Wirtz, die melancholische Deutschrockhoffnung aus dem Ruhrgebiet,
rüstet sich mit seinem Album “11 Zeugen” zu seinem ersten Solo-Streich…
Fröhlich waren die Texte aus der Feder von Daniel Wirtz ja noch nie. Insbesondere der Song “Weatherman”, der Sub7even und somit auch dem Bandleader Daniel Wirtz weit über die Grenzen Deutschlands hinaus enormen Bekanntheitsgrad verschaffte, hatte etwas derart hoffnungsloses, aber auch etwas derart natürliches, dass es einen gnadenlos in den Sessel drückte.
Viel geändert hat Daniel an dieser grauen Stimmung seiner Musik auch auf seinem Soloalbum “11 Zeugen” nicht.
“Ohne Dunkel gäbs kein Licht…”
konstatiert der sympathische Ruhrpottrocker in seiner Single “Ne Weile Her”, philosophischer Inhalt, der trotz, oder gerade wegen treibender Drums, ekstatischen Gitarren und dazwischengrätschenden Kraftausdrücken nie an Glaubwürdigkeit verliert, nie in den Kitsch abrutscht und nie als bloße Attitude rüberkommt.
Kurzum: “Ne Weile her…”, dass ein Song derart begeistert hat.
Die “11 Zeugen” präsentieren sich mit einem geschlossenen Konzept. Zu diesem gehören neben dezenten, von Akustikgitarren getragenen Slow-Motion-Epen, in denen Wirtz beispielsweise “keine Angst vor Tränen” beweist, auch kraftvolle und rebellische Rocksongs. Durch die Musik, die sich immer eine undramatische Resignation bewahrt, driftet Wirtz nie ins Pathos ab. Stattdessen lauscht man hier Klängen, die man wohl am besten allein bei einem Glas Rotwein konsumiert, während man sich Gedanken darüber macht, wie das eigene Leben in 10 oder 20 Jahren aussehen könnte, wenn der Zauber der Jugend verflogen ist, eine Musik, die der Körper, die der Geist miterlebt – eine Musik auf Rezept mit höchstem Therapiefaktor.
Verlust ist das Stichwort, das sich durch das gesamte Album zieht.
“Heute weiß ich, es gibt den Moment, in dem das Leben an ‘nem Faden hängt…” eine eindeutige Message mit Gänsehautfaktor für jeden musikalischen “Melancholie-Junkie”, für den “11 Zeugen” eines der Alben des Jahres sein könnte, eine Message, die beweist, dass selbstbewusster Deutschrock existiert und dass diese Musik weitaus mehr zu bieten hat, als irgendwelche dem Klischee entsprechende Revolverhelden oder Silbermonde dieser Nation!
Ja, endlich. Ich bin überglücklich! Sande ist 20 min von mir entfernt und Wirtz wird kommen. Ich kann es kaum erwarten!
hey dani
kommst du mal in die Schweiz spielen? auch wir Schweizer würden dich gerne mal live höhren
in unserem kleinen Lande ist gute Musik ziemlich beschränkt. ((:
lg tobi
esyxugihe…
Julija Tchepalova …
dann sehen wir uns hoffentlich bei Bochum Total
Weiß man schon auf welche Bühne?